25.11.2006 / Kölner Stadt-Anzeiger

Inhalt:
Viele Bürger kritisieren die magere Beleuchtung und fragen sich, warum die Werbegemeinschaft auf den Weihnachtsmarkt verzichtet.
Die dieses Jahr eher spärlich ausgefallene Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt nahm der Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, Michael Baggeler (CDU), zum Anlass, sich in der Sitzung mit der neuen Wirtschafts- und Werbegemeinschaft „Wir für Burscheid“ (WfB) zu beschäftigen. Es sei schon verwunderlich, dass der Verein die traditionellen Lichterdekorationen in den Straßen aus Kostengründen reduziert habe. Allein für die Installation hatte die WfB Kosten in Höhe von rund 3000 Euro errechnet. Allerdings wurde der Jahresbeitrag zuvor von 20 auf 120 Euro erhöht. Für Baggeler, der von mehreren Bürgern auf die fehlende weihnachtliche Stimmung in der Stadt angesprochen wurde, ist nicht nur dieses Manko ein Grund dafür, den WfB-Vorstand zur ersten Sitzung des Ausschusses im neuen Jahr einzuladen: „Es herrscht auch Unverständnis darüber, dass die Wirtschafts- und Werbegemeinschaft in diesem Jahr auf einen Weihnachtsmarkt verzichtet - obwohl dieser längst in den städtischen Publikationen angekündigt wurde.“ Darüber hinaus hatte es bereits mit den Inhabern der einheitlich gestalteten Weihnachtsbuden in Altenberg Absprachen über feste Reservierungen für den Burscheider Weihnachtsmarkt gegeben. Bürgermeister Hans Dieter Kahrl informierte die Politik darüber, dass auch das bislang von der früheren Werbegemeinschaft veranstaltete Stadtfest in Frage gestellt ist. Laut Baggeler hat sich die WfB indes dafür ausgesprochen, im nächsten Jahr einen „Martinsmarkt“ zu veranstalten. In wie weit ein solches Vorhaben in der eher „diffusen“ Zeit um St. Martin und noch vor der ersten Adventswoche von den Bürgern angenommen werde, bleibe abzuwarten: „Schließlich hat es ja bestimmt Gründe, warum es so wenig Adventsmärkte gibt.“
Anmerkung der Redaktion:
Auf diesen am Samstag den 25.11.06 erschienen Artikel hat die WfB am Montag den 27.11.06 gemeinsam mit der Stadt Burscheid eine Presseerklärung zur tatsächlichen Faktenlage veröffentlicht. Die Presseerklärung ist auf der Startseite zu lesen oder mit diesem Direktlink zur Presseerklärung.
Der Kölner Stadt-Anzeiger hat am 29.11.06 eine Berichtigung gedruckt, die Sie mit folgendem Direktlink erreichen.