30.09.2008 / CDUinform 04-2008

Inhalt:
Gut vernetzt ist halb gewonnen! Die Standortentwicklung des Rheinisch-Bergischen Kreises (RBK) stellt eine wichtige Größe für die Standortentwicklung dar. Allein die Website der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (www.rbw.de) listet 28 Wirtschaftsnetzwerke. CDUinform fragte sieben von ihnen nach ihren Zielsetzungen, Entwicklungsprognosen und Wünschen für den RBK.

  • Welche Zielsetzung verfolgen Sie?
  • Wo sehen Sie den Rheinisch-Bergischen Kreis wirtschaftlich in zehn Jahren?
  • Welche wirtschaftspolitischen Veranderungen wunschen Sie sich fur den Kreis?


WFB WIR FÜR BURSCHEID E.V.

1. Der von Burscheider Unternehmen mit Unterstützung der Stadt im Jahr 2006 gegründete Verein ist angetreten, die Wirtschaftskraft Burscheids auszubauen, die Attraktivität der Stadt zu erhöhen sowie ihr Image im Umland zu verbessern. Eine optimale Zusammenarbeit mit der Stadt gewährleistet dabei die ständige Vertretung eines beratenden Mitglieds der Stadt im Vorstand des Vereins. Stadtfeste, Leistungsschauen von Industrie und Gewerbe, verkaufsoffene Sonn- und Feiertage sowie Jahreszeitenmarkte werden gemeinsam veranstaltet und beworben. Gemeinsame Pressearbeit soll den Bekanntheitsgrad und die Kommunikation der Mitgliedsunternehmen untereinander erhöhen.

2. Der Mittelstand wird die meisten Arbeitsplätze stellen und der maßgebliche Gewerbesteuerzahler sein. Entsprechend werden Städte und Gemeinden ihr Stadtmarketing und ihre Wirtschaftsförderung ausrichten. Die Region besinnt sich auf ihre Stärken als Urlaubs- und Naherholungsregion und investiert in ihre touristische Infrastruktur.

3. Die Beratung für Existenzgründer muss dringend verbessert werden. Die entsprechenden Institutionen sollten sich mehr als Fördernde und unterstützende, denn als verhindernde Instanzen verstehen. Dazu ist es auch eine vertiefte Sach- und Ortskenntnis der Berater nötig.

Remi Selbach, Vorsitzender